Schnupfen
- Laufende Nase, gelegentliches Niesen
- tränende Augen bis hin zur Augenentzündung
- Schwierigkeiten beim Atmen/Ringen um Luft
Im Winter sind Wachteln besonders anfällig für Erkältungen. Vorallem wenn die Wachtelbehausung, nicht wintergerecht gebaut worden sind. Wachteln vertragen keine Zugluft, Nässe, extreme Kälte und starke Temperaturschwankungen. Die Wachtelbehausung benötigt geschützte Rückzugsorte und Einstreu.
Kranke Tiere sollten sofort von der Rest der Herde getrennt werden !
Newcastle-Krankheit (Fowlpest / atypische Geflügelpest)
- Verringerte Legeleistung
- Grünstichiger, ggf. blutiger Durchfall
- Schleimbedeckte Nase, Schnabel und Augen
- Lähmungserscheinungen
Es gibt Impfstoffe zur Gruppen und Einzeltierbehandlung, sowie Sprays als Schutz gegen die Newcastle-Krankheit (für Geflügel). Für Wachteln gibt es noch keine Spezielen Medikamente, darum besteht zur Zeit keine Impfpflicht für Wachteln. Es gibt serologische Methoden um die Infektion festzustellen.
Legenot
- verweigern des Futters
- die Tiere verhalten sich apathisch und lassen die Flügel hängen
- Extremfall einen nach außen gestülpten, entzündeten und verkoteten Legedarm
Mangelernährung führt zu Windeiern und zu hoher Proteingehalt im Futter, dass die Eier zu groß werden. Zum Lösen des Eis, die betroffe Stelle, vorsichtig Massieren.
Tuberkulose (Mykobakterium Avium)
- Gewichtsverlust, und Einstellen der Legetätigkeit
- Durchfall
- Geschwüre und Eiterknoten an Organen wie Leber und Darm
Torf als Einstreu gilt als Tuberkuloseträger !
Kokzidiose
- Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
- Durchfall (teilweise blutig) und Kraftlosigkeit
Einstreu regelmäßig wechseln und vor Durchfeuchtung schützen ! Die Haltung von älteren und jüngeren Wachteln zusammen, sollten vermieden werden.
Für den allgemeinen Gesundheitszustand der Wachteln, kann pflanzliche Zusätze wie Oregano, Holunderbeerensaft, Rote Beete, Brennnesseln, Spitzwegerich etc. unters Futter oder ins Trinkwasser gemischt werden.
Medikamente gegen Kokzidiose sind, Sulfonamide, Sulfachlorpyrazin, Sulfadimidin, Toltrazuril, und Clazuril.
(Quelle: https://www.wachtel-wissen.de)