Die Zucht - Kleintierzuchtverein Nied e.V. 1905

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Die Zucht

Wachtelzucht


Wachteln werden in einem Alter von ca. sechs Wochen geschlechtsreif.

Hähne zeigen in einem Alter von 10 Wochen bis 24 Wochen die beste Potenz. Diese Angabe bezieht sich auf die klassische Legewachtel. Fleischwachtel-Hähne erbringen nur bis zur 16. Lebenswoche Bestleistungen.

Hennen beginnen ab der sechsten Lebenswoche zu legen. Bei einem Ortswechsel legen sie aber häufig eine mehrwöchige Pause ein.

Bruttaugliche Eier haben ein Gewicht von 12 – 14 Gramm. Eier in dieser Größenordnung werden in der Regel etwa aber der 12. Lebenswoche gelegt.

Zusätzlich ist darauf zu achten, dass die Lagerfähigkeit der Bruteier begrenzt ist. Damit die Schlupfrate möglichst hoch ist, sollten die Eier nicht länger als 10 Tage eingelagert werden.

Um die Legeleistung hochzuhalten, sollte die Temperatur konstant in einem Bereich zwischen 15 – 20 Grad liegen. Wachteln legen auch bei niedrigen Temperaturen, jedoch sind an die Zucht andere Anforderungen zu stellen, als an die Hobbyhaltung.

Die tägliche Beleuchtungszeit sollte 12 Stunden nicht unterschreiten und im Bedarfsfall über eine Zeitschaltuhr reguliert werden.

Durch künstliche Heiz- und Lichtquellen ist es theoretisch möglich, ganzjährig zu züchten.

Soll darauf verzichtet werden, ist zu empfehlen, die Zuchtperiode in das Frühjahr und den Sommer zu legen. Das beugt dem Risiko entgegen, dass das Wasser gefriert und die Wachteln schon allein aus diesem Grunde nicht mehr legen und vereinfacht ganz grundsätzlich die Aufzucht der Küken, weil sie keinen kritischen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.

In der Praxis hat sich das Verhältnis von 5 zu 1 bewährt. Eine Zuchtstamm besteht demnach aus fünf Hennen und einem Hahn. Dabei handelt es sich aber nur um einen Richtwert.

(Quelle: https://www.wachtel-wissen.de)
 
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